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Blick in die Welt – Was global passiert und warum es uns betrifft

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Wir schauen auf internationale Konflikte, die EU, Wahlen, Klima, Kriege und globale Entwicklungen – und erklären, was das mit unserem Alltag zu tun hat.

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USA-Iran Krieg

Seit Februar 2026 führen die USA gemeinsam mit Israel Krieg gegen den Iran, offiziell zur Abwehr von Sicherheitsbedrohungen und zur Verhinderung einer iranischen Atombewaffnung, während innenpolitische Proteste und die lange Feindschaft zwischen Iran, USA und Israel den Konflikt zusätzlich anheizen. Die Blockade der Straße von Hormus hat weltweit Öl-, Gas- und Düngemittelpreise in die Höhe getrieben, die Inflation verstärkt und die Weltwirtschaft belastet; trotz eines Rahmenabkommens vom Juni 2026 bleibt die Waffenruhe brüchig und die Zukunft des Iran ungewiss.

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Moderne Piraterie vor der Küste Somalias ist kein romantisches Abenteuer, sondern ein hochgradig organisiertes Verbrechens-geschäft, bei dem seit Mitte der 2000er‑Jahre Tausende Seeleute entführt und Lösegelder in Millionenhöhe erpresst wurden. Begünstigt wird dies durch die Lage Somalias an einer der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt, den Zusammenbruch staatlicher Ordnung und extreme Armut, sodass Piraterie für viele junge Männer eine ökonomisch „rationale“ Option darstellt . Obwohl Marineeinsätze von EU und NATO die Zahl der erfolgreichen Angriffe deutlich senken konnten, lässt sich das Problem nur durch den Aufbau funktionierender staatlicher Strukturen, Rechtsstaatlichkeit und legale Beschäftigungsmöglichkeiten an Land nachhaltig lösen.

Piraten im 21. Jahrhundert

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Syrischer Bürgerkrieg

[14.06.2026] Ausgelöst durch fehlende politische Mitbestimmung, soziale Ungleichheit und wirtschaftliche Probleme im Kontext des Arabischen Frühlings, entwickelte sich der der syrische Konflikt zu einem komplexen Krieg mit vielen inner-syrischen und internationalen Akteuren. Er führte zu massiver Zerstörung, Hunderttausenden Toten und Millionen Geflüchteten (auch mit Auswirkungen auf Europa 2015/16) und endete laut Text mit dem Sturz Assads im Dezember 2024, wobei Syrien weiterhin vor Wiederaufbau, Rückkehr der Flüchtlinge und Stabilisierung steht.

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Soziale Medien als Gefahr für die Demokratie?

[22.05.2026] Soziale Medien und der Umgang mit ihnen bestimmen zunehmend den gesellschaftlichen Diskurs. Erste Länder wie Australien haben den Zugang für Kinder und Jugendliche bereits eingeschränkt und auch in Europa und Deutschland wird über solche Maßnahmen diskutiert. Dabei wird oft als Argument genommen, dass Soziale Medien eine Gefahr für die Demokratie darstellen würden. Dieser Artikel geht dieser Aussage anhand von wissenschaftlichen Untersuchungen auf den Grund.

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Wie geopolitische Machtspiele Millionen Menschen ins Elend treiben

[30.04.2026] Der Konflikt zwischen den USA und Iran treibt weltweit Dünger- und Lebensmittelpreise in die Höhe und gefährdet besonders Entwicklungsländer, deren Landwirtschaft und Versorgungssysteme stark unter den steigenden Kosten leiden. Gleichzeitig bricht die internationale Entwicklungshilfe massiv ein, wodurch lebenswichtige Programme wegfallen und wirtschaftliche Einbußen entstehen. Die Kombination aus geopolitischen Spannungen, Inflation und Kürzungen trifft den globalen Süden somit doppelt und erhöht das Risiko von Hungerkrisen erheblich.

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Die Straße von Hormus

[17.04.2026] Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten globalen Handelsrouten, da durch sie ein erheblicher Teil der weltweiten Öl- und Gasexporte transportiert wird. Die Blockade durch den Iran im Jahr 2026 führte zu massiven Störungen im Schiffsverkehr, steigenden Energiepreisen und verdeutlichte die hohe Verwundbarkeit globaler Lieferketten. Eine militärische Lösung erscheint unwahrscheinlich, weshalb eine diplomatische Einigung entscheidend ist, um die Stabilität des Welthandels wiederherzustellen.

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Taiwan
im Schatten Chinas

[12.04.2026] Abseits von Iran, Ukraine und Gaza spielt sich im Westpazifik ein Konflikt ab, der unsere Zukunft mindestens genauso prägen kann: Chinas Machtanspruch auf die demokratische Insel Taiwan. Der Inselstatt Taiwan mit rund 23,6 Millionen Einwohnern - alleine 2,7 Millionen Einwohner hat die Hauptstadt Taipeh - liegt im Pazifischen Ozean etwa 160 Kilometer von der Südküste des chinesischen Festlandes entfernt. Dort treffen historische Bürgerkriegsgeschichte, knallharte Geopolitik und Hightech-Ökonomie (Mikrochips!) aufeinander – und machen aus einer kleinen Insel einen möglichen Zündfunken für die Weltwirtschaft und Weltordnung des 21. Jahrhunderts......

Völkerrecht

[02.04.2026] Das Völkerrecht steht 2026 an einem Scheideweg. Es wurde nach den Weltkriegen des 20. Jahrhunderts entwickelt – für klassische Kriege zwischen Staaten.
Heute trifft es auf ganz andere Konfliktformen: Terrororganisationen, Cyberangriffe, Desinformation, „hybride Kriegsführung“ und Regime, die Menschenrechte systematisch missachten.

Viele sprechen deshalb vom „zahnlosen“ Völkerrecht.
Stellt sich die Fragen, wie das Völkerrecht wieder zu einer glaubwürdigen gemeinsamen Sprache – für Völker und Staaten, die sich gegen Krieg, Terror und Machtmissbrauch wehren wollen, werden kann.

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